Dienstag, 4. September 2012

Das Ende im Osten

Vor zwei Wochen haben Christian und ich die Operation Bagration zu Ende gebracht. Über zwei Jahre haben wir ca. alle 2 Monate mal gespielt und nun sollte es zum letzten Highlight der Kampagne kommen, die Schlacht um Minsk. Von Marina-Gorki im Süden der Stadt aus traten die Truppen der Roten Armee zum Angriff auf das Hauptziel der gesamten Operation an. Die Stadt selbst war von jeglichem Nachschub abgeschnitten und es waren nur wenige Grenadiere und ein paar Panzerjäger zu ihrem Schutz abgestellt. Die Russen besaßen eine Übermacht und konnten zusätzlich zu dem Strelkovy-Regiment noch je einen Zug IS2 und T34/76 aufbieten.


Das Schlachtfeld war relativ dicht bewachsen und von Kornfeldern geprägt. In der Mitte verlief eine Straße direkt nach Minsk, die Straßenkreuzung war eines der Missionsziele. Auf der (russischen) rechten Seite verlief eine Eisenbahnlinie, deren Bahnhof das zweite Missionsziel des Angriff darstellte. Die Wehrmacht konnte zu ihrer Verteidigung nur einen Grenadierzug am Ortsrand sowie zwei 88 und einen Zug Panzerwerfer aufbieten. Die Grenadiere hatten sich in Gräben befestigt und das Vorfeld der Stadt mit Minen und Stacheldraht gesichert. Die Russen griffen mit zwei komplette Strelkovy-Kompanien, eine kleine Abteilung Scouts, Pioniere, sowie je einen Zug schwerer ISU-152 und SU-122 an. Zusätzlich wurden sie noch von einem Zug Katyushas und einem Artilleriezug mit 122mm Geschützen unterstützt. Dazu kamen noch die beiden Firestorm-Einheiten.

1./2. Runde


Auf ganzer Breite des Schlachtfeldes rückten die russischen Einheiten vor. Die IS2 bildeten in der Mitte die Spitze links und rechts je von den Sturmgeschützen begleitet, gefolgt von der Infanterie. Auf der rechten Flanke hinter dem Bahndamm fuhren die T34 so schnell wie der Teufel in Richtung des Missionszieles. Die russische Artillerie konnte sogar gleich zu Beginn eine der beiden 88 in der Stadt ausschalten. Das verbliebene deutsche Geschütz eröffnete daraufhin das Feuer, die Geschoße prallten jedoch wirkungslos an den schweren russische Tanks ab.

Die rote Lawine rollte immer näher an die deutschen Sperren heran und begann nun, auf die Grenadiere in den Gräben zu Feuern. Die konnten nur ihre Köpfe einziehen, beten und hoffen. Ein wenig Nebel der deutschen Artillerie sollte ihnen Schutz bieten, jedoch sah es zu diesem Zeitpunkt bereits nach einem klaren russischen Sieg aus. Die T34 Rechts waren nun auch unmittelbar am Missionsziel, nur die Grenadiere machten es ihnen noch streitig


 3. Runde

Die IS2 rumpelten entlang der Straße in die Stadt hinein und vernichteten die zweite 88. Links und rechts davon standen nun die Sturmgeschütze in Position, um auf kürzeste Entfernung die deutschen Gräben unter Beschuss zu nehmen, während die Infanterie mit den Pionieren sich den Minenfeldern näherte.

Die T34 säuberten das rechte Missionsziel zusammen mit den SU-122 von deutschen Truppen und nahmen es in Besitz. Jedoch kamen zu diesem Zeitpunkt die ersten deutschen Verstärkungen. 5 StuG G rollten auf Höhe des Bahnhofs aufs Schlachtfeld, nahmen die T34 unter Beschuss und entrissen ihnen das Missionsziel wieder.
4. Runde

Die russische Infanterie war nun auch zur Stelle und die Pioniere machten sich daran, die Minenfelder zu räumen. Die IS2 stießen tiefer in die Stadt hinein, wurden aber durch wackere Einzelkämpfer mit Panzerfäusten im Nahkampf zerstört und blieben als qualmende Wracks auf der Kreuzung liegen. 
Auch die letzten Verstärkungen der Deutschen fanden ihren Weg ins Gefecht, ein weiterer Grenadierzug und 3 Nashörner. Diese schwerbewaffneten Panzerjäger nahmen nun auch schnell die ISU-152 unter Beschuß. 

Auf der rechten Flanke tobte der Kampf hin und her. Die Sturmgeschütze konnte die T34 zwar zerstören, gerieten aber ihrerseits selbst unter Druck durch die SU-122 und einer gesamten Strelkovy-Kompanie mit Pionierunterstützung.
5. Runde
Alles aufbäumen der Deutschen half nichts. Die Russen brachen nun auf breiter Front mit allen Truppen und besonders der gesamten Infanterie durch. Trotz schließlich heftiger Gegenwehr konnten sie dieser Vielzahl an Feinden nichts entgegenwerfen. Die Rote Armee hatte Minsk letztlich doch erobert.



Danach spielten wir noch ein weiteres Gefecht, die Bilder dafür sind aber leider nicht präsentationswürdig. Ich bin froh, das meine kleine Handykamera diese überhaupt hinbekommen hat. In dem zweiten Gefecht wurde Minsk von den Deutschen abgeschnitten, blieb aber selbst in russischer Hand.


Dann blieb uns nurnoch die Siegpunkte der Kampagne zu zählen.....

Ein herausragender strategischer Sieg der Roten Armee!