Sonntag, 20. Juli 2014

Epic 40K Eldar - Viel Asche, wenig Phönix

Ich habe gebraucht einen Haufen Eldar - manch einer könnte das eher als Miniaturenschrott bezeichnen - gekauft. Was bereits vorher klar war: da kommt ein ganzer Haufen Arbeit auf mich zu.

Aber es hilft nichts, also ran an den Speck!

Freitag, 18. Juli 2014

In die Wüste geschickt... leichte Panzerkompanie

Gestern habe ich die letzten Bases meiner leichten Panzerkompanie fertig bekommen und nun ist der erste Teil des Projektes "Nordafrika" bereits abgeschlossen. Insgesamt werde ich 3-4 Kompanien aufstellen, die sich natürlich bestmöglich ergänzen sollen, aber für den Start ist eine leichte Panzerkompanie sicherlich nie falsch.
Die komplette Kompanie - inklusive Luftunterstützung
Die leichte Panzerkompanie besteht zu großen Teilen aus mittleren Panzern, ich habe mich also gegen die leichten Honey-Stuarts entschieden und nehme lieber ein paar Crusader mit - in der Hoffnung das die mir nicht alle reihenweise liegen bleiben...
Die Grants sind die Schwergewichte und die ersten "modernen" Panzer  in derAufstellung
Feuerkraft ist durch nichts zu überbieten, als durch mehr Feuerkraft- von daher waren die Grants eine Pflichtauswahl. Mit Ihrer vergleichsweise dicken Panzerung und der guten Bewaffnung werden diese Schwergewichte einen großen Teil der Arbeit verrichten müssen.
Crusader II und II CS bilden das Rückgrat der leichten Kompanie
Neben all den Panzern wäre eine Kompanie aber nicht komplett ohne die ganzen kleinen Aufklärer und sonstige Unterstützungsfahrzeuge. Ich habe mich bei den Aufklärern für Marmon-Herringtons entschieden, einer davon mit einer PAK ausgerüstet, dazu noch 2-Pfünder auf LKWs, um anstürmenden Panzern das Fürchten zu lehren.
Der vermutlich kleinste Infanteriezug der Welt

Marmon-Herringtons - Aufklärer

PAKs auf LKWs - einfach und wirkungsvoll!
 
Der obligatorische (wenn auch kleine) Infanteriezug nebst Transportern darf natürlich ebensowenig fehlen, wie die Luftunterstützung in Form einer Hurricane.
Hier die Aufstellung in der Übersicht
Ich freue mich schon auf die ersten Spiele und bin gespannt wie sich meine Kompanie schlägt. Als nächstes steht aber erst einmal ein bisschen mehr Infanterie an, der nächste Zug ist schon fast fertig bemalt.

Gruß,
Thomas

Mittwoch, 16. Juli 2014

Epic 40.000 Eldar - Aufbruch in eine neue Zeit

Manchmal bedarf es nur einer ganz kleine Sache, um ein neues Projekt anzustoßen.

In diesem Fall ist diese "Sache" 1,25 Euro - der Betrag, den ich auf ein paar Epic 40.000 Eldar geboten habe. Freilich habe ich nicht im Leben damit gerechnet, für diesen Spottpreis die Figuren zu bekommen, aber manchmal kann man sich auch irren.

Also, 18 Bases Infanterie und 9 Falcon Antigravpanzer haben wir, das wäre schon mal ein guter Kern an Truppen, von dem aus ich starten kann. (Gerüchte besagen, dass eine weitere Infanterie, Falcons, Serpents, Nightspinner, und sogar ein Phantomlord gesichtet wurden.)

Als nächstes steht die Wahl eines Weltenschiffs und damit vor allem des Farbschemas an. Es gibt schon das eine oder andere Farbschema das mir gefallen könnte, die weißen Biel-Tan, die gelben Yanden, blaue Iybraesil oder doch noch etwas völlig anderes, das ist jetzt die Frage.


Sobald die Figuren da sind, werde ich mal schauen, was zu machen ist und von jedem in Frage kommenden Weltenschiff eine Testfigur bemalen. Aktuell tendiere ich noch zu Biel-Tan, aber da muss ich mal schauen wie ich die weißen Rüstungen bei den kleinen Figuren klar betonen kann, damit die sauber aussehen.


Dienstag, 15. Juli 2014

In die Wüste geschickt ...

Ich habe in den letzten Tagen an einer passenden Matte für unser Nordafrika-Projekt gearbeitet. Bisher hatten wir noch keinen passenden "Wüstenboden", was jetzt aber kein Problem mehr darstellt.
Die komplette Matte misst 2x2 Meter und auf der einen Seite befindet sich ein ca. 40 cm breiter Strandabschnitt, um auch Küstennahe Gefechte spielen zu können.

Für den ersten Versuch einer "Wüstenmatte" finde ich es ganz okay, einzig und allein die Knicke nerven mich persönlich extrem - leider kommt die 2x2 Meter-Matte nicht gerollt, weswegen sie überall Knicke vom Zusammenlegen hat.

Naja, zum Spielen wird es erstmal reichen, denke ich ... und wenn nicht? Dann mache ich eben eine neue!
:-)




Donnerstag, 10. Juli 2014

Ligny - die ersten Bataillone marschieren auf

Ligny 1815 (Ernest Crofts)
Um den 6mm - Wahn vollends auf die Spitze zu treiben, haben Matze und ich beschlossen, neben dem Amerikanischen Bürgerkrieg und den Gefechten an der Küste Nordafrikas noch ein weiteres klassisches Feld zu belegen: 1815 - genauer gesagt zunächst mal die Schlacht von Ligny. Der vorteil an dem kleinen Maßstab ist ja eben, dass man ganze Armeen auf die Beine stellen kann, ohne in den Ruin getrieben zu werden, oder auf einem Fußballfeld spielen zu müssen.

Also auf, die Armeeaufstellungen rausgesucht und ab an den Maltisch!

Und hier wartet eine für mich zunächst mal ungewohnte Aufgabe, denn ich werde dieses mal - im Gegensatz zu meinen vorherigen Ausflügen in die Napoleonische Epoche - zunächst einmal auf Französischer Seite in die Schlacht eingreifen. Da Matze aber (natürlich) die Preussen übernimmt, werde ich später dann aber noch das eine oder andere Corps Briten ausheben, aber eines nach dem andern - die spielen bei der Schlacht von Ligny ja eh keine Rolle.

Die Figuren sind von Baccus, die im letzten Jahr viele ihrer französisch-Napoleonischen Modelle neu aufgelegt haben. Das Farbschema ist eine schöne Abwechslung zu den Rotröcken und die Figuren sind fein modelliert, etwas feiner und nicht ganz so "knubbelig" wie die aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg. Mittlerweile bin ich von der "klassischen" Malweise dann doch auf die Blockmalweise umgestiegen, obwohl ich dieser Anfangs nicht so viel abgewinnen konnte, weil diese aus der nähe irgendwie komisch aussieht. Der deutlich höhere Kontrast der Figuren beweist sich aber als sehr zufriedenstellend auf Armeslänge - aber das kann man im Bild leider nur sehr schwer festhalten. Zum Vergleich hier mal zwei Einheiten aus dem Bürgerkrieg, die eine klassisch mit Farben & Wash, die andere in Blockmalweise.
Blockmalweise (vorn) und klassiche Bemalung (hinten)

Für die Franzosen steht also zunächst das III. Corps auf dem Programm, angefangen wird mit dem 15. leichten Infanterieregiment, hier schon mal die ersten beiden Bataillone.
1. und 2. Bataillon bereit für die Schlacht

Das  (für mich) neue Farbschema geht gut von der Hand


Samstag, 28. Juni 2014

1870, das erste Gefecht!

Wie Ihr ja mittlerweile schon mitbekommen habt stecken wir momentan mitten im 6mm Wahnsinn. Neben der dramatischen Schlacht des Amerikanischen Bürgerkrieges haben wir auch ein erstes Gefecht nach den Regeln von "1870" gespielt. Ich hatte gehofft, das die Regeln es eben erlauben, eine große Schlacht mit Brigaden als grundsätzliche taktische Einheit zu spielen, zudem aber auch das Bataillon als maßgebliche Einheit abgebildet wird. So wollte ich ein "echtere" Kampfdarstellung erreichen und die Aufstellung der Einheiten sollte seine Wichtigkeit behalten. Und ich muss sagen, es hat fantastisch funktioniert! Gespielt haben wir ein recht offenes Gefecht, 1,5 preußische Divisionen gegen 2 französische Divisionen. Beide Seiten begannen das Gefecht mit nur einer Brigade und etwas Artillerie, alle weitere Truppen rückten nach und nach als Reserven heran. Die Preußen sollten den zentralen Hügel und die zwei Brückenübergänge gegen den französischen Angriff halten ...


Die erste französische Brigade rückt aufs Gefechtsfeld vor ...

während die Preußen in offener Aufstellung den Hügel beiderseits der Brücken besetzt haben.

Kaum überqueren die Franzosen die erste Brücke, werden sie bereits unter weitreichendes Artilleriefeuer genommen. Diese Batterie sollte den Angreifern noch viel Kopfzerbrechen bereiten.

Die Franzosen erreichen in der Deckung des Waldes den Fluss und schicken sich an die Brücke zu nehmen.

Auf ihrer rechten Flanke wagt ein Regiment berittener Chasseurs einen Vorstoß, wird aber durch Artilleriefeuer abgewiesen.

Erste Reserven erreichen das Schlachtfeld, während die Franzosen stark gegen die preußische Rechte Flanke vorgehen.

Preußische Infanterieregimenter rücken nach...

... ebenso wie schwere Kavallerie.

Unter schweren Verlusten flieht das erste französische Regiment, doch dahinter folgen die zähen Zuaven. Auch die Preußen haben schwere Verluste, doch besonders die Jäger, die sich im Haus verbarrikadiert haben, halten dem Vorstoß stand.

Der französische Vormarsch stockt, daher staut sich ihre Artilleriereserve entlang der Waldstraße.

Auch an der zweiten Brücke greifen die Franzosen an und liefern sich ein starkes Feuergefecht, besonders die preußische Artillerie hält die Angreifer noch zurück.

Eine weitere Batterie nimmt Stellung auf dem Hügel.

Doch nun ist auch französische Artillerie eingetroffen und wirft die Verteidiger zurück.

Immer mehr Truppen Sammeln sich hinter der Kampflinie. Mittlerweile haben die Kommandeure mehr damit zu tun ihre Truppen zu manövrieren als die eigentliche Schlacht zu leiten.

Auch auf der preußischen Linken stockt der Vormarsch im schweren Feuer. Dahinter stauen sich die angreifenden Regimenter.

Rechts bricht die Verteidigung zusammen, doch frische Truppen erreichen bereits die Front.

Mit aller Kraft drängen die Franzosen über die Brücke den Hügel hinauf.

Mit ihrer Kavallerie wagen die Preußen sogar ein Flankenmanöver. Einzig ein paar französische Husaren decken hier den Anmarschweg.

Blick von oben auf die Schlacht. 

Die Preußen halten stand. Ihre moderne Artillerie und mannstarken Regimenter scheinen den Tag zu gewinnen. 

Nur langsam kommt der französische Angriff in Schwung. Doch die weitreichenden Chassepot-Gewehre sorgen für zahlreiche Verluste unter den Verteidigern. 

Kürassiere und eine weitere Infanterie-Brigade erreichen die Front. Doch mittlerweile läuft den Franzosen die Zeit davon.

Die Preußen halten...

ihr Generalstab kann für heute zufrieden sein.

Beide Brücken konnten von den Angreifern gewonnen werden, jedoch wanken die Verteidiger nicht und stellen sich der Attacke.


 Was für eine spannende und aufregende Schlacht. Beide Seiten konnten sich nach und nach auf dem Schlachtfeld entfalten und es war wirklich toll zu sehen, wie sich das Gelände mit Truppen füllte. Die Preußen konnten den Angriff erfolgreich Abwehren, jedoch nie wirklich eine eigene Initiative entwickeln. Ihre Artillerie war wirklich beeindruckend und setzte mich seit den ersten Minuten sofort unter Druck. Zudem war Thomas mir taktisch immer einen Schritt vorraus. Mit seinen 5 Befehlen pro Runde konnte er seine Truppen nahezu überall gleichzeitig Bewegen. Ich hatte nur 3 und meine Kommandeure taten alles sie nicht zu erfüllen. So kam es dazu, dass ich nie alle Einheiten bewegen konnte die erforderlich gewesen wären, Druck auf die Verteidiger aufzubauen. Dazu stoppte Thomas Artillerie meine Bewegungen direkt hinter den Brücken wodurch es zu einem fürchterlichen Stau auf den Straßen kam. Da standen meine Truppen nun, aufgehalten, zu langsam und am falschen Ort. Einzig die Reichweite der Chassepot hielt mich im Spiel. Ich konnte die preußische Infanterie unter starken Beschuss setzen, Thomas schaffte es nur selten nah heranzukommen und sein überlegenes Schnellfeuer gegen mich einzusetzen. Auch die Regiments- und Brigadeformationen spielten sich gut. Thomas stand in offener Linie, erschwerte es mir so ihn zu treffen, während ich in Brigade, zwei Linien hintereinander angriff. Das hintere Regiment füllte die Verluste des Vorderen immer wieder auf, so kam der Angriffsschwung selten ins stocken. Einzig die preußische Übermacht hielt mich auf, während meine Kerls im Stau steckten. Dank dieses Staus musste ich auch lange Zeit nahezu ohne Artillerie auskommen und schaffte es auch nie sie wirklich effektiv einzusetzen. Thomas hingegen nahm mich unter Dauerbeschuss wo immer er konnte.
Alles in allem war es ein tolles Spiel, es sah nicht nur wahnsinnig gut aus wie die Truppen so durchs Gelände marschierten, auch die Regeln spielten sich nach erster Eingewöhnung sehr gut. Es war so wie ich es mir vorstellte, die Regimentsgliederungen hatten einen wichtigen Einfluss auf die Schlacht und man war mehr damit beschäftigt, den Nachschub und die Aufstellung der Truppen zu leiten als das eigentliche Feuer. Alles in allem, ein Klasse Spiel! Also, mehr davon!!!!