Donnerstag, 28. August 2014

Reaver Titan im Bau Teil 2

Der Titan war soweit vorbereitet, gestern war es an der Zeit, etwas Farbe ins Spiel zu bringen. Das Farbschema wird grundlegend an die Crimson Fists angepasst, also kann ich auch hier auf die (für mich neuen) Vallejo Game Air - Farben zurück greifen, die ich mir letztens gekauft habe. Die Farben sind wirklich schön dünn, gefühlt ein bisschen dünner als die Model Air - Reihe und lassen sich in meinem Airbrush (der irgendwie sonst ständig verstopft) problemlos verarbeiten. (Memo an mich: mehr davon kaufen.)

Alles zum Sprühen vorbereitet

Frisch grundiert

Zeit für die erste Farbschicht: Imperial Blue

Magic Blue bildet die eigentliche Grundfarbe

Die Farbe wurde nur von oben aufgetragen um ein bisschen zenitales Licht zu simulieren.

Die Kleinteile nicht vergessen...

Und am Ende mit Electric Blue die Highlights gesetzt


Heute geht es dann erst einmal mit den ganzen Metallsachen weiter, morgen gibt es dann das nächste Update!

PS: Vergesst nicht für "was wurde eigentlich aus..." abzustimmen!

Gruß,
Thomas

Dienstag, 26. August 2014

Reaver Titan im Bau

Nach langem Warten habe ich endlich einen Titanen für meine Space Marines erstehen können. Und da bei Epic ein besonderes Augenmerk auf den großen Modellen liegt, wollte ich den auch ein klein wenig umbauen. Hier mal ein Einblick in den heutigen Baufortschritt:





Wie Ihr seht, ist noch einiges zu tun, ich hoffe er gefällt euch, ach und vergesst nicht für "was wurde eigentlich aus..." abzustimmen!

Gruß,
Thomas

Montag, 25. August 2014

Was wurde eigentlich aus ....


Das haben wir uns doch bestimmt alle schon ein mal gefragt!

Den Schmock-Blog gibt es nun mittlerweile seit fast 4 (vier!!) Jahren, regelmäßig bekommt Ihr einen Einblick über meine aktuellen Projekte, Spielsysteme und auch Träumereien, die nie was werden.

Matze hat mich auf die Idee gebracht, doch mal eine neue Rubrik hier im Blog aufzumachen, bei der ich Euch, liebe Leser, das Zepter in die Hand gebe und Euch entscheiden lasse, welches meiner unzähligen Projekte wir mal wieder aus der Versenkung hervor kramen. Das ist sicher interessant und wer weiß, vielleicht findet sich ja die eine oder andere Perle unter all den Sachen?

Also, ganz kurz, wie funktionierts?
Es ist ganz einfach: Ich stelle Euch hier eine Auswahl von Projekten vor, die ich irgendwann mal begonnen und höchstwahrscheinlich niemals zum Abschluss gebracht habe. Ihr stimmt dann drüber ab, welches Thema es sein soll und ich krame das ganze Zeug wieder vor und zeige Euch den aktuellen Stand, bemale ein paar neue Figuren, mache ein Tutorial oder einen Schlachtbericht.... Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wohin das Ganze führt.

Also, hier sind die ersten Vier Themen zur Auswahl, welches Schweinerl hättens' denn gern?





Donnerstag, 21. August 2014

Panzer und Dämonen



In den letzten Wochen bin auch ich nicht untätig geblieben und hab weiter an meiner Chaoshorde gearbeitet. Neben einem Trupp Infiltratoren (sind Veteranchaosspacemarines) hab ich mich vor allem um das gepanzerte Rückgrat meiner Armee gekümmert. Dies waren zum einen 5 LandRaider als Transport für die Terminatoren, 5 Predator als gute Allrounder sowie einen Warhound Titan. Den Titan hab ich (leider bisher) nicht umgebaut, da ich einfach keine Bitze hab die dafür passen würden. Bis aufweiteres bleibt er dann erstmal so, dennoch finde ich passt er gut rein. Als nächstes werd ich mich wieder um merh Infanterie kümmern, auf dem Plan stehen als nächstes eine große Gruppe Kultisten mit Chaoshunden und großen Mutanten, ein großer Trupp CSM mit Havocs und noch eine Gruppe Terminatoren. Als erstes Schmankerl der Infanterie hab ich daher eine kleine Auswahl Dämonen bemalt, nämlich Dämonetten des Slaanesh und einen großen Dämon. Trotz des tollen Kontrastes zum Rest der Truppe passen sie gut, ich finde sie super.  Aber seht selbst ...

















Mittwoch, 13. August 2014

Ordnung muss sein

... auch wenn's manchmal ein ganz schöner Akt ist, bis es so weit ist. 
Seit einigen Wochen sind bei uns am Haus die Handwerker unterwegs, da wir unter anderem neue Fenster bekommen haben - und da hierfür der komplette Inhalt eines jeden Zimmers zu einem kleinen Haufen in der Mitte zusammen geschoben werden musste, um den Handwerkern Platz zu machen, habe ich mir endlich mal ein Herz genommen und meinen Hobbyraum gründlich ausgemistet und aufgeräumt. 

Vorher: Das Chaos in vollster Blüte

Nachher: Alles fein säuberlich verstaut, ich habe sogar endlich mal meine Werkzeughalter-Wand angeschraubt (lag seit 2 Jahren rum...)
Nachher 2: Die andere Seite, mit gemütlicher Sitzecke (inklusive abgerockter Couch) und allem was man sonst noch so brauch. Die schwarzen Regale sind derzeit noch die "Zwischenablage" da muss ich nochmal ran.
Und da es sich in einem entspannten und ordentlichen Umfeld natürlich auch viel besser Arbeiten lässt, habe ich gleich mal mit meinen derzeitigen Epic-Projekten weiter gemacht. 

Eldar und Crimson Fists sorgen für Abwechslung
Schon ein Imperial Knight oder noch ein Cybot - manchmal bin ich mir da nicht so sicher...
Space marines brauchen Bikes! So ist das nun mal als mobile Eingreiftruppe.
Das HQ der Crimson fists. Die Details an den Charaktermodellen fehlen noch zum Teil.

Also, die Baustelle ist Geschichte, ab jetzt kann es wieder so richtig los gehen! 

Montag, 4. August 2014

Chaos

Wie es ja immer so ist, ein Projekt zur Zeit reicht natürlich nicht. Und zwei sind eigentlich auch zu wenig... Also hab ich gerade neben den 1870er, den Preußen für Ligny, den Italienern für unseren Wüstenkrieg, 15mm Renaissancearmee und Römer sowie den Vorbereitungen für die Tactika noch was neues angefangen....

Wo wir so im 6mm Fieber sind, hab ich mich an das gute alte Epic40k erinnert. Ich hatte damals die Grundbox und fand es echt wirklich richtig gut. Also war natürlich kein halten mehr und nun hab ich mit einer Chaosarmee begonnen. Hab einige alte und vollständige Gußrahmen ergattern können und werd nun so nach und nach erstmal eine Armee AlphaLegion und eine Chaoskultistenarmee aufstellen. Aber eins nach dem anderen.

Lange hab ich mit der Entscheidung gehadert ob ich AlphaLegion oder lieber Blacklegion nehme, wie die Schema wohl auf den Figuren wirken und hach. Dann hab ich es ausprobiert und war vollends überrascht wie gut das Blau-Grün wirkt. Seht selbst:




Ich muss sagen ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Der Titan hingegen gefällt mir so noch garnicht. Ich kann ihn nur mit den Kultisten einsetzen, aber für die hab ich noch kein Farbschema. Also werd ich den dicken Kerl erstmal ruhen lassen und mich auf die CSM stürzen. Als nächstes stehen da noch 2 Einheiten Marines, Terminatoren, Predaors, Landraiders und ein paar Dämonen an. Freu mich schon mit den schicken Jungs Thomas Eldar zu zeigen wo`s lang geht ...

Sonntag, 3. August 2014

Spielbericht - FoW in Nordafrika

Am Donnerstag haben Christian und ich eine kleine Runde in Nordafrika gedreht. Eines vorweg: Die Flames of War - Regeln lassen sich nahezu problemlos auf den kleinen Maßstab anwenden (Streiche Zoll, setze Zentimeter) und sorgen für ein tolles neues Spielgefühl, das viel mehr von Bewegung geprägt ist, als es im 15mm - Pendant der Fall ist.

Doch eins nach dem anderen:
Wir würfelten eine Mission aus, die Würfel entschieden sich für "Hasty Attack" - eine meiner absoluten Lieblingsmissionen, da beide Seiten mit Reserven (und der Verteidiger sogar mit verspäteten Reserven) spielen und so erstmal das Beste aus dem machen müssen, was sie auf der Platte haben. Gespielt wurden erstmal "nur" 1200 Punkte, aber das reicht völlig aus um einen ersten Eindruck zu gewinnen.
Die Deutsche Aufstellung: Wie nicht anders zu erwarten war, ist hier Klasse statt Masse angesagt, die Panzer III und IV werden unterstütz von einem großen Infanteriezug, der sogar noch eine PAK angeschlossen hat.

Das Britische Gegenstück: In Ermangelung schlagkräftiger Panzerfahrzeuge (von den 3 Grants mal abgesehen), besteht die leichte Panzerkompanie aus einer Menge Crusader II & II CS sowie allem was irgendwie fahren kann und eine PAK tragen kann. Ein kleiner Infanteriezug zur Sicherung sowie begrenzte Luftunterstützung vervollständigen die Aufstellung.

Das Gelände: In Ermangelung von passendem Grünzeug (Die Palmen liegen in Munster, das restliche Grünzeug hatte ich zu Hause liegen lassen...) sieht es recht karg aus auf dem Spielfeld...


... doch wer glaubt, dass Gelände heute keine Rolle spielen würde, hat sich geschnitten. Überall durchbrechen Dünen und Hänge die Sichtlinie.
Das Schlachtfeld zu Beginn des Kampfes - hier aus Sicht der verteidigenden Briten.

Die deutsche Offensive kommt aufs Feld - zunächst "nur" mit fünf Panzern. ... die den Briten noch wirklich übles Kopfzerbrechen bereiten sollten.

Die britischen Truppen - noch siegessicher. Der Plan war, die anfängliche Übermacht auszunutzen und die Deutschen so in die Flucht zu schlagen.
Die drei schweren Grant-Panzer umgehen die Deutschen auf der rechten Flanke.

Der Sicherungszug gräbt sich am vorderen Missionsziel ein, während die PAK-LKW sich im Schutze der Düne aufstellen.

Das Gefecht beginnt - die Deutschen Panzer haben leichtes Spiel mit den ungepanzerten Fahrzeugen.
Die Crusader-Panzer versuchen, den PAKs zur Hilfe zu kommen.

Da beide Seiten sich nach der Schussphase noch bewegen können (Sormtrooper Move bzw. Tip & Run) entwickelt sich der Kampf zu einem Katz-und-Maus-Spiel über die Kuppe der Düne...

... welches für die Briten aber nicht allzu gut ausgeht.

Nach wenigen Runden sind nicht nur die LKW, sondern auch die beiden Crusader Geschichte.
Wie sich zeigte, hatten die Briten den Deutschen nur wenig entgegen zu setzen.

Mit ein paar Dellen mehr, aber ohne Verluste überrollen die deutschen Panzer schier unaufhaltsam die Truppen auf der  Hügelkuppe.
Auf der rechten Flanke lief es ein wenig besser für die Briten: die Grants zerlegen in kurzer Zeit die Deutschen Verstärkungen.

Doch der Kampf um den Hügel war verloren - nicht einmal die Hurricane schaffte es mit ihren Kanonen, einen Panzer zu zerstören!
Der Silberstreif am Horizont - Rauchschwaden kündigen die auf britischer Seite dringend benötigten Reserven an!

Doch aus hoffnungsspendenden Staub wurde bald schwarzer Rauch - nur eine Runde brauchen die Deutschen, um die Briten zurück ins Tal der Tränen zu schicken!
Die Grants haben nach der Vernichtung der Reserven von Ihrem offensiven Plan abgelassen und rasen mit voller Geschwindigkeit zurück, um noch in den Kampf einzugreifen.

Und zunächst scheint es so, als würden sie das Schlachtenglück wenden können: endlich gehen auch Deutsche Panzer in Flammen auf!
Aber alle Versuche, die Deutschen zu stoppen sollten sich als Vergebens erweisen: das Missionsziel war gefallen, Rommels Truppen haben gesiegt!

Das Spielfeld am Ende der Schlacht von Oben: eine Schneise der Verwüstung zieht sich über die komplette Platte!

Was für ein Gefecht! War ich zu Anfang zuversichtlich, die wenigen Deutschen schnell überrollen zu können und das Missionsziel einnehmen zu können, war spätestens nach dem Schlagabtausch auf der Hügelkuppe mein Optimismus verflogen! Alles, was ich den Deutschen entgegen stellte, wurde in kürzester Zeit einfach vernichtet - und das, ohne je eine echte Chance gehabt zu haben! Nicht einmal die Hurricane konnte echten Schaden anrichten, was aber weniger an deren Bewaffnung, sondern eher mehr an meinen Würfen lag. Die Grants erwiesen sich als absolute Retter - mit Ihren zwei Geschützen, das Turmgeschütz sogar noch mit der Sonderregel "Semi-Indirect Fire" - konnten sie die Deutschen Panzer schneller vernichten, als ich geglaubt habe. Die Crusader erwiesen sich aber als Achillesferse, die nur zu leicht riss - es sind eben doch nur mittlere Panzer, auch wenn sie gut aussehen. Die Deutschen konnten sich wieder mal auf ihre überlegene Technologie verlassen, gegen die Panzer IV war heute einfach nichts zu machen, die Infanterie haben sie geschickt umgangen (noch so eine Tolle Sache bei diesem Maßstab - BEWEGUNG IST WICHTIGER DENN JE!!!) und den kompletten Rest an Crusadern, Marmon-Herringtons und LKW haben sie wortwörtlich im Vorbeigehen aufgeraucht.

Fazit dieses Tages: der kleinere Maßstab passt perfekt zu den Gefechten in der Wüste! Auch die - im Vergleich zum Schlachtfeld - geringere Reichweite bereichert das Spiel ungemein! Vorbei die Tage an denen sich die Seite mit den Größeren Waffen einfach eingegraben hat und ab der ersten runde Tod und Verderben über die Andere Seite gebracht hat! Wenn selbst die besten Geschütze nur das Halbe Schlachtfeld weit schießen können, ist eine völlig andere Art der Planung gefragt! Ob das jedem Gefällt, sei dahin gestellt - wir fanden es jedenfalls einfach klasse!